Aktuelles

Götterdämmerung Staatsoper Wien März 2010
Der Dirigent kann dann aus dem Vollen schöpfen, darf gewiss sein, dass alle den Musikern längst vertrauten Dinge mühelos geschehen, er darf die gestalterische Arbeit sozusagen mit der Kür beginnen: hier eine Steigerung noch großzügiger dimensioniert, da deskriptive Details von Wagners Klangsprache noch drastischer zugespitzt – und immer wieder die Animation, solistischen Kollegen noch genauer, liebevoller zu lauschen, sie behutsam zu begleiten. Aus solchem Stoff sind Opern-Sternstunden, denn wenn der symphonische Fluss eines Musikdramas so gewaltig anschwillt, können sich exzellente Solisten wie der souveräne Siegfried von Stephen Gould, die ungemein leidenschaftlich tönende Waltraute Janina Baechles oder der beißend scharf charakterisierende Alberich Tomasz Koniecznys – wie die philharmonischen Solobläser – voll und ganz als Teil der überwältigenden Klangerzählung entfalten. (Die Presse vom 30.03.2010; Wilhelm Sinkovicz)

CD - Besprechung
Liszt: The complete songs No 2. - Janina Baechle - Charles Spencer - Marsyas (edel)

Und dann mit Janina Baechle, eine ausladend fließende, einschmeichelnd anrührende Mezzosopranstimme in der Nachfolge mancher früheren "Diva", die sich offenbar der zu Liszts Lebzeiten verbreiteten Nazarenerschönheit verpflichtet fühlt. Lieder wie "Es war ein König in Thule", "Über allen Gipfeln ist Ruh"", "La tombe et la rose" von Hugo und "Verlassen" von Mitchell weiß sie in balsamischen Wohlklang zu hüllen, ohne die gestalterischen Merkmale des Werkes zu unterdrücken. (OPHELIAS - PR für Kultur München, 05.02.2010 , Von Hans-Jürgen Thiers)

(...) Singt sie (Janina Baechle) Liszts Lieder, begleitet vom Pianisten Charles Spencer, stellt sich jene Delikatesse ein, die dann entsteht, wenn sich eine Sängerin in äußerster Kontrolle zurücknimmt, jede Stimmgewalt zu zartem, leuchtendem Ausdruck umformt. Und doch die Kraft hat, ganz leicht in eskapistischen Sphären zu entschweben. (SZ Feuilleton, 10.02.2010, Egbert Tholl)

Liederabend - Stephaniensaal - Graz - Dezember 2009:
"Wer den Liederabend der Deutschen Janina Baechle versäumte, hat reiche Farbvaleurs und kompositorische Finessen versäumt. [...] Höhepunkte an Textinterpretation und vokaler Erfüllung sind dann fünf der Preziosen des Proust-Freundes Reynaldo Hahn (1874 - 1947) und der Kaddish (1914) von Maurice Ravel." (Kleine Zeitung, 17. Dezember 2009)

Das Rheingold und Die Walküre - Staatsoper Wien - November 2009:
"Staatsoper: ‚Rheingold' und ‚Walküre' auf Festspielniveau. Aus dem Ensemble von 14 Sängern ragen der dämonische ‚Alberich' Tomas Koniecny, sein kauziger Bruder Mime von Wolfgang Schmidt, Ain Anger und Sorin Coliban als Fafner und Fasolt, die Erda Anna Larssons und Janina Baechles Fricka - edel ihr Gebet ‚Deiner ewgen Gattin heilige Ehre'." (Krone, 10. November 2009)

[Walküre:] "Bemerkenswerte Debütanten. Aufsehen erregte Wolfgang Schmidts Mime. Nicht minder exquisit die Fricka Janina Baechles." (Die Presse, 10. November 2009)

"Ain Anger profiliert sich auch als Hunding, ebenso wie Janina Baechle als Fricka." (Kurier, 10. November 2009)

"Ebenfalls sehr gut Janina Baechle als Fricka, die die Inkonsequenz dieser Figur sowohl schauspielerisch als auch stimmlich in vielen Nuancen rüberbrachte." (Kurt Vlach, Der Neue Merker, 9. November 2009)

Edward Elgar „Sea Pictures“
„Musikbotschafter aus Leidenschaft. Verzauberte Klänge. Edward Elgars „See-Bilder“ für Mezzosopran und Orchester schaffen eine zum Weinen schöne Atmosphäre, ein Stück Auszeit von akuten Existenzängsten. Die Mezzosopranistin Janina Baechle von der Wiener Staatsoper ist eine hochbegabte Künstlerin auf dem Sprung zur Weltkarriere. Ihr Mezzo ist wunderbar timbriert, schillert wie glühender Samt mit strahlenden Hochtonakzenten.“ (Der Westen, 13.05. 2009)

Liederabend und Brahms Alt- Rhapsodie
„Viele unbekannte Werke frisch beleuchtet. Durchängig hochklassig (trotz eines Texthängers in op.32) auch wie Janina Baechle mit 26 Liedern von Johannes Brahms und Claude Debussy umging. Stimmlich durchdringender, trotzdem fast durchgängig (bis auf die „Proses lyriques“) intimer Zugang zu den hier vorgestellten kompletten opus Gruppen erlebten die wenigen Besucher. Dazu eine feinsinnige Klavierbegleitung von Jonas Vitaud: Dieser Vormittag in der Bad Salzuflener Konzerthalle war zu lang; aber von einer äußerst anspruchsvollen Programmgestaltung, beinahe verstörend einseitig die düsteren Seiten von Liebe und Leidenschaft betonend. Doch genau deshalb wunderbar. (…)
Eine positive Überraschung die Rhapsodie für Altstimme, Männerchor und Orchester op.53: Klar strukturiert, sängerisch vorbildlich (Janina Baechle mit angenehm angedunkeltem Timbre und der Männerchor „Coruso“ mit stimmlicher Luzidität) und ohne falschen, das Kitschige streifenden Gefühlsüberschwang. Bedauerlich, dass dieses Stück kaum 15 Minuten lang ist. (Mindener Tagblatt, 03.06. 2009)

Rheingold/Fricka. Staatsoper Wien Premiere 2. Mai 2009:
„Klug dosiert Welser-Möst den Klang, trägt die Sänger auf dem Silbertablett. So kann Juha Uusitalo als Wotan seinen schönen Bariton belkantesk strömen lassen. Auch die differenziert gestaltende Fricka der Janina Baechle, die etwas „bewegt“ klingende Freia der Ricarda Merbeth, Sorin Colibans und Ain Anger rund tönende Riesen (…)profitieren von der Fürsorge des Dirigenten.“ (Opernwelt 6/2009)

„Die Besetzung verdient die Bezeichnung exzellent. Tomas Konieczny ist ein phänomenaler Alberich, stimmlich herausragend, darstellerisch brillant. (…) Toll sind Ain Anger als Fafner und sein Riesenkollege Sorin Coliban. Janina Baechle ist eine famose Fricka, Anna Larsson eine markante Erda.(Korentschnig, Kurier, 4. Mai 2009)

„In den Hauptpartien ist zum Teil Sensationelles aufgeboten. Tomas Konieczny vor allem, ein Alberich von schneidender Schärfe und ungeheurer Durchschlagskraft. Janina Baechles Fricka berührt mit schönem Schmerzenston. Juha Uusitalos Wotan wirkt diesmal etwas defensiv.“ (Heinz Sichrovsky, news)

„Viel Jubel gab es hingegen für Sorin Coliban und Ain Anger als Fasolt und Fafner. Auch Anna Larsson als Erda und Janina Baechle als Fricka überzeugten.“ (APA, 3. Mai 2009)

„Ricarda Merbeth (Freia), Janina Baechle (Fricka) und Anna Larsson (Erda) waren ideal besetzt.“ (OÖNachrichten, 4. Mai 2009)

„Zu diesem (hohen vokalen Niveau des Abends) trugen Janina Baechle als differenziert schmeichelnde Fricka, Anna Larsson als geheimnisvoll wohltönende Erda, Herwig Pecoraro als hell jamernder Mime, Markus Eiche als markiger Donner, Sorin Coliban als warm und weich klingender Fasolt und Ain Anger als finsterer Fafner ebenso entscheidend bei wie Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman als homogen singende Rheintöchter.“ (Ernst Naredi-Rainer, Kleine Zeitung, 4. Mai 2009)

„Unbestrittene Nummer eins der weiblichen Fraktion ist Janina Baechle, deren Amme man auf keinen Fall verpassen sollte. Sie zeigt eine zwiespältige Person, der einerseits eine unglaubliche Boshaftigkeit innewohnt, die auf der anderen Seite aber Mitgefühl und eine große Verletzbarkeit besitzt. Dazu präsentiert sie eine Stimme, die unter die Haut geht und über einen immensen Farb-/ Nuancenreichtum verfügt. Ihr Zusammenbruch am Ende ist Gesangs- wie Gestaltungskunst pur. Diese Sängerin setzt bereits jetzt Maßstäbe in ihrem Fach, die für andere schwer erreichbar sein dürften.“ (Frau ohne Schatten Hamburg/mittelloge.de)

„Wunderbar sonore Altstimme. Janina Baechle in der Reihe „Neue Stars“ am Goetheplatz.
Veranstalterpech und –glück zugleich: Zwar musste Diana Damrau ihren Auftritt in der Reihe „Neue Stars“ krankheitshalber kurzfristig absagen, aber dafür bekam das Publikum im Bremer Theater am Goetheplatz mit der einspringenden Janina Baechle weit mehr als nur einen „Ersatz“ geboten. Es wurde ein Liederabend der ganz intensiven Art, der mit überwiegend melancholischen Tönen die Zuhörer spürbar in seinen Bann zog. Janina Baechle, festes Mitglied der Wiener Staatsoper und in letzter Zeit an der Donau zum regelrechten Publikumsliebling avanciert, besitzt eine wunderbar sonore Altstimme, der in der Höhe sowohl unglaublich leichte Schwebetöne zur Verfügung stehen wie auch hochdramatische Ausbrüche von metallisch leuchtender Kraft. Hinzu kommt die intelligente und einfühlsame Wortbehandlung, die ihrer Liedinterpretation Stilsicherheit und emotionalen Tiefgang verleiht. Das zeigte sich in Mahlers Rückert –Liedern (mit dem schwermütig-traurigen Um Mitternacht und dem ganz nach innen genommenen Ich bin der Welt abhanden gekommen) ebenso wie in den mit emphatischen Aufschwüngen gesungenen Mignon- Liedern von Hugo Wolf. Einen besonders starken Eindruck hinterließen aber auch zwei hierzulande kaum bekannte Liedgruppen mit französischen Werken aus der Zeit der Wende zum 20.Jahrhundert. Da waren zum einen die Quatre Chants der schon mit Mitte 20 verstorbenen Lili Boulanger, deren reiches kompositorisches Erbe jetzt wieder entdeckt wird(..)Janina Baechle fand in ihrer Interpretation eine überzeugende, ganz sublime Tongebung für diese zarten Liedschöpfungen, und die Begleiterin Kristin Okerlund assistierte mit einer durchsichtigen Wiedergabe des impressionistisch-duftigen, an Debussy erinnernden Klaviersatzes. Neuland boten auch die sieben Chansons Grises des in Frankreich sehr bekannten und hoch geschätzten Reynaldo Hahn, die der als Wunderkind in den französischen Salons herumgereichte junge Komponist in den Jahren von 1887 bis 1890 im Alter zwischen 12 und 15 Jahren auf Texte des Symbolisten Paul Verlaine schrieb. Melodienselige Miniaturen , sehnsüchtig und schwelgerisch, von duftig- exquisiter Delikatesse und einer erstaunlichen Frühreife. Die Sängerin spürte diesen Kostbarkeiten(…) mit einer sängerischen Konzentration nach der das Publikum geradezu atemlos folgte. (..)Zugaben von Mahler(..) und Hahn und langer, herzlicher Beifall. Reich beschenkt ging man aus dem Konzert-und bedauerte einmal mehr , dass sich nur so wenige Zuhörer zu einem solchen, jeder Musikmetropole würdigen Ereignis eingefunden hatten.“ ( Liederabend Bremen/ Gerhart Asche, Weser Kurier, 29.02.08)

„Doch das Ereignis des Abends war Janina Baechle. Im Ausdruck stark , in der Expansion ihres satten Mezzosoprans grenzenlos in der Diktion vorbildlich, im finalen Abschied von größter Intensität: Schöner kann man das nicht singen. (Mahler „Lied von der Erde“ Nagano/Vogt/ Ensemble der Wiener Philharmoniker/ Österreich 18.Februar2008)

„Nagano sorgte für scharfkantig genaue Wiedergaben. Berührend intensiv geriet das Lied von der Erde: Janina Baechle schwelgte in feinem Ausdruck, Klaus Florian Vogt brillierte mit metallischem Glanz“ (Die Krone 18. Februar 2008)

„Mit Mut zum Ausgefallenen. Janina Baechle begeistert im Gläsernen Saal mit Französischem. Janina Baechle hätte es sich auch einfacher machen können. Sie hätte Schubert, Wagner oder Strauss auf ihr Programm setzen können(…) umso höher ist es Baechle anzurechnen, dass sie bei ihrem zweiten Liederabend im Musikverein mehr wagt – und französische Lieder von Reynaldo Hahn und Lili Boulanger ins Rampenlicht rückt. (…) dabei haben die beiden Franzosen einiges zu bieten: Hahns L´allee est sans fin, En sourdine, Paysage triste (alle nach Gedichten von Paul Verlaine) oder Lili Boulangers Le retour sind lyrische Kleinodien , die hervorragend zu Baechles warmem, wohldosierten Mezzo passen. Beeindruckend ist , zu welch subtilen Differenzierungen Baechle in den leisen Passagen fähig ist – keine Selbstverständlichkeit für eine Opernsängerin. Ihre enorme Stimmkapazität, saubere Intonation, Wortdeutlichkeit und kluge Interpretation stellt sie zum Schluß auch bei den Strauss-Liedern (Zueignung, Morgen) unter Beweis. Wunderbar als Begleiter: Charles Spencer.“ (Liederabend Wien/Die Presse, 17.01.2008)

„Die Schönheit ihres Mezzos. (…) Nach vier Liedern Alma Schindler-Mahlers (nach Richard Dehmel) widmete sich Baechle hochromantischen Naturschilderungen von Reynaldo Hahn (nach Paul Verlaine) und todtraurigen Liedern von Lili Boulanger: In jedem Fall demonstrierte sie die Schönheit ihrer Stimme, raffinierte Ausdruckskunst und blendendes Französisch.
Bei Strauss´ aparten Naturbildern (nach Hermann Gilm) zeigte sie sich ganz zu Hause. Berührend ihre Interpretation von Allerseelen. Begeistert dankte das Publikum besonders für Zugaben von Hahn, Satie und Strauss (und morgen wird die Sonne wieder scheinen)“ (Die Krone, 17.01.2008)

„Bei weitem der Höhepunkt war die Deutung des vierten Satzes durch Janina Baechle, deren warmer, weiblicher, Erdmutterhafter Mezzosopran endlich den Geist des Werkes einfing“ (Mahler 2. Wien/ musical america, 20.Mai 07)

„Schönheit. Der Höhepunkt des Abends war das von Janina Baechle gesungene Urlicht- Solo. Die Schönheit ihres dunklen Mezzosoprans mit der leicht erreichten Höhe, die Intensität ihrer Interpretation und die innere Ruhe mit der sie die Mahler´s Lyrik gestaltete waren ergreifend.“ (Österreich, 18. Mai 07)

„Janina Baechle sang das Altsolo O Röschen rot und O glaube mein Herz mit geschmeidigem, warmen Timbre und berührender Innigkeit“ ( Mahler 2. / Die Krone; 19.05.07)

„Für das Urlicht hatte man mit der Altistin Janina Baechle einen Glücksgriff getätigt. Sie geriet in Pianissimao Sphären, in die sich manche Kolleginnen von Haus aus nicht wagen, und behielt dort ihre lyrische Kraft und ihre weiche tröstende Stimme“ (Wien Mahler 2. Ozawa, Wiener Philharmoniker/ APA; 18.05.07)

„Janina Baechle (Gaea) verbindet ein vorbildliches Legato in der Mezzo Lage mit einer Kontraalt Tiefe, die ohne jeden Druck erreicht wird“ (Wien Staatsoper, Daphne- österreich 02.05.07)

„Ohne Zweifel sind die Überraschungen des Abends die beiden Frauenrollen. Mit bezwingender Kraft und Geschmeidigkeit, mit beeindruckender Anziehungskraft und Zuverlässigkeit, einer beispielhaften Technik, einem Farbreichtum der Stimme, der wahre Beschwörungskraft freisetzt, ist Janina Baechle eine außergewöhnliche Brangäne“ (Toulouse Tristan, anaclase 12.03.07)

„eine Maßstabsetzende Brangäne_-die stets ausdrucksstarke Brangäne von Janina Baechle ,weiblicher und strahlender in den Klängen als ihre Herrin ,verströmt ebenso viele Nuancen wie klangliche Opulenz“ (Tristan Toulouse, 12.03.07)

„Janina Baechle singt im zweiten Akt die schönsten Brangäne Rufe, die ich seit langem gehört habe“ (Wien Staatsoper Tristan; österreich, 12.01.07)
„Janina Baechle ist eine erstklassige Brangäne“ (News, 15.01.07)
„Kultiviert Janina Baechle als Brangäne mit warmem Timbre-berührend ihr einsam wachend`“ (Kronenzeitung, 12.01.07)

„Ein Strahlen und Glänzen - Baechle überzeugte auf allen Linien. Keine einzelne ihrer Gestaltungen ausgewählter Lieder von Gustav Mahler, Alban Berg, Robert Schumann, Carl Loewe und Hugo Wolf verdient es, besonders hervorgehoben zu werden, sie gelangen allesamt prächtig. Kein Wunder: Die Künstlerin verfügt über eine enorme Stimmkapazität, die sie dort klug drosselt, wo es Not tut, beeindruckt neben ihrer schönen Mittellage durch eine , wenn sie es wünscht, hoch dramatisch gefärbte Tiefe und stahlende Höhe. Sauberste Intonation und Textdeutlichkeit sind für sie selbstverständlich.“ (Liederabend Wien Musikverein, Kurier 15.11.06)

„Die Begegnung mit der in Wien als Opernsängerin bereits in Herz geschlossenen Künstlerin war jedenfalls spannend: Erstaunlich, wie differenzier und dosiert sie ihren doch nach höher dramatischen Aufgaben drängenden Mezzo einsetzen kann. “Der Tod und das Mädchen“ war als Motto der spannenden, konzisen Auswahls überschrieben, Janina Baechle interpretiert präzise aus dem Text gearbeitet und wortdeutlich. Mahlers Floristik dreier früher Lieder sowie die Wehmut seiner Kindertotenlieder erfuhren wohltuende Erdung. Beeindruckend die Berg Auswahl, Schumanns Maria-Stuart Lieder, Loewes Gretchen Gesänge und Wolfs Mignon Lieder.“ (Wien Liederabend Musikverein; Presse 18.11.06)

„Edler Liedgesang-Mahler, Berg, Loewe , Hugo Wolf und Schumann. Ein reichhaltiger Mix, an dem Baechle ihr Können kunstvoll auffächert. Mahler atmet Intensität, Berg erhält feine Gestaltungskraft, Loewe die große Linie und den Melodiefluß. Stilgenau trifft sie Schumann und Wolf, wobei Baechle ihren Mezzo an den richtigen Stellen aufstrahlen lässt.“ (Liederabend Wien Musikverein;Kronenzeitung 16.11.06)

„Der Magdalene gibt Köpplinger eine Schlüsselfunktion und kann dabei mit der außerordentlichen Bühnenpräsenz von Janina Baechle rechnen, die aus dem gesanglich nicht eben umfangreichen Part eine starke Rolle macht. Ihr mächtiger, tief gelagerter Mezzo wird schön geführt und mit Innigkeit eingesetzt. Aus dem `sentimentalen Bänkelsang` (Hanslick) ihres Lieds von den Jugendtagen macht sie eine im besten Sinne gefühlvolle Interpretation, die Szenenapplaus hervorrief.“ (Wien Volksoper, Evangelimann- Opernglas 6/2006)

„Die erfolgreiche Einspringerin für Agnes Baltsa als Ortrud im Lohengrin an der Staatsoper überzeugt auch hier als getreue Freundin Magdalena. Den Schlager von den Jugendtagen bringt sie ohne Schmalz, durch schlichten Liedton ergreifend- und ohne Tubisieren und gutturale Töne. Wunderbar.“ (Wien, Evangelimann Opernwelt 6/ 2006)

„Janina Baechle fährt mit ihrer Eroberung von Wien fort und verströmt die üppigsten Mezzotöne seit Christa Ludwigs Abschied.”(Wien,Evangelimann-operanews6/2006)

„Zum neuen Publikumsliebling aber wurde unsere jüngste Ortrud- Entdeckung: Janina Baechle. Schon als Erda eine stimmliche Idealbesetzung, kostete sie nun – erstmals- als Waltraute alle Möglichkeiten aus, ihre walkürischen Erbanlagen unter Beweis zu stellen. Sie nahm sich, unterstützt vom Dirigenten, jede Zeit der Welt, um der armen Brünnhilde die Herrlichkeit Walhalls mit stimmlichem Tiefgang nochmals unwiderstehlich vor Augen zu führen. Die Zeit schien still zu stehen bei ´lächelte ewig der Gott`, `er gedachte, Brünnhilde, dein!`und `erlöst wär Gott und Welt`- man hörte nicht einen einzigen Huster oder Räusperer im Zuschauerraum. Mich dünkt, diese bemerkenswerte junge Künstlerin hat ihren Weg gemacht.“ (Wien Staatsoper, Der Ring- Der neue Merker, Feb.2006)

„Janina Baechle..die selbe exzellente Erda in Siegfried wie in Rheingold…(Götterdämmerung) Als Brünnhildes Gegenüber treffen wir Janina Baechle wieder, diesmal als Walraute, die ihre Schwester um Hilfe bittet: einer der Höhepunkte des Rings. In ihrer Erzählung erfährt man die Kunst des Liedgesanges, die schlicht die Kunst des „Schöngesangs“ ist, völlig mühelos. Ein unvergesslicher Augenblick.“ (Wien Staatsoper, Der Ring-Les identitaires, 25.01.06)

„Janina Baechle delivers a cultivated yet deliciously wicked Ortrud“ (Financial Times, 06.12.2005)

“Eine echte Entdeckung mit vorzüglich focussierter Stimme, kupferner Farbe und radianter Höhe die Mezzosopranistin Janina Baechle, ursprünglich Zweitbesetzung der Ortrud und durch die kurzfristige Absage von Agnes Baltsa zur Premiere gekommen. (Wien Staatsoper, „Lohengrin“ –Opernwelt 2/2006)

„Ihr üppig leuchtender Mezzo ist schlank geführt und zwischen den Registern gut verblendet. Baechles engagierter Vortrag ließ keinen Zweifel: Mit ihr ist künftig zu rechnen, wenn es die einschlägigen Partien neu zu besetzen gilt. Sie ging die Ortrud sehr kontrolliert an, um in den entscheidenden Momenten Profil zu zeigen. Mit äußerster Präzision und Deutlichkeit in der Artikulation, legatoreicher Stimmführung und Reserven für die dramatischen Ausbrüche gab sie der raffinierten Intrigantin imponierenden Charakter.“ (Opernglas 1/2006)

„Janina Baechle singt die Erda überragend“ ( Rheingold, Kurier 09.01.2006)

„Hervorragend(..) Janina Baechle als dunkel raunende Erda“ (Wien Staatsoper, Der Ring-Kronenzeitung 15.01.2006)

„Janina Baechle bestach als Erda bzw Waltraute“ (Wien Der Ring, Kurier 17.01.2006)