1996-2000 Von Hamburg nach Braunschweig und Liederabende

„...An erster Stelle muß Janina Baechle (Königin Marguerite) genannt werden, eine Sängerin mit faszinierender, großer Stimme satt-dunklen Klangs, die besonders der letzten Szene beeindruckendes Format verlieh...“ (Hamburger Abendblatt, 18.11.1996 – Sutermeister: „Le Roi Bérenger“)

„...Hervorragend (..) die zwei Königinnen, (..) besonders Janina Baechle (Marguerite), die Altistin, die in der eindrucksvollen Sterbeszene im Dialog mit dem König stimmlich und expressiv so überzeugte...“ (Die Welt, 18.11.1996 – Sutermeister: „Le Roi Bérenger“)

„...Eine Principessa mit beeindruckender Opulenz in oberen wie unteren Extremlagen war Janina Baechle...“ (Das Opernglas, Heft 7/8 1997 – Puccini: „Suor Angelica“)

„...Imposant in Stimme und Bühnenpräsenz Janina Baechle als starre Schwiegermutter Kabanicha...“ (Hamburger Abendblatt, 27.01.1997 – Janácek: „Katja Kabanowa“)

„...Janina Baechle (Alt), mit angenehmem Timbre behutsam formend, beeindruckte mit der schwierigen Arie „Von den Stricken meiner Sünden“, und ihre zarte, dennoch sonore Arie „Es ist vollbracht“ wirkte in ihrer Wiedergabe wie Befreiung nach all der Dramatik...“ (Badische Neueste Nachrichten, 25.03.1997 – Bach: Johannespassion)

„...die fürstliche Tante - stolz und dämonisch. Janina Baechle lotet die Gestalt bis in die Tiefen beeindruckend aus...“ (Die Welt, 21.05.1997 – Puccini: „Suor Angelica“)

„... Janina Baechle spielt diese harte Fürstin, die sich selbst jeden Anflug von Mitleid mit herrischer Geste verbietet, mit großer Intensität und Präsenz. Mit ihrem voluminösen, farbenreichen Mezzosopran kann sie das dunkel-drohende der Principessa ebenso überzeugend ausdrücken wie dann später in der amüsanten Comedia dell’arte - Posse „Gianni Schicchi“ die burschikose Leichtigkeit der Cousine Zita. Und damit hinterläßt Janina Baechle, die Anfang des Jahres schon als Kabanicha in Janáceks „Katja Kabanowa“ im Forum und in Terrence McNallys „Meisterklasse“ am Thalia Theater ihr Können bewies, an diesem Abend wohl den stärksten Eindruck.“ (Hamburger Rundschau, 29.05.1997 – Puccini: „Suor Angelica“)

„... Die Eboli-Arie aus Verdis „Don Carlo“ trug sie mit dramatischer Verve vor, die gefürchteten Spitzentöne kamen in Spitzenqualität.“ (Hamburger Abendblatt, 28.09.1998 – I Cestelli Gesangswettbewerb Finale)

„... Und wenn Janina Baechle als Frau Reich allein den Sessel aufs Parkett stemmt, (...) steckt darin herrlich unbefangene Selbstironie. Dazu kommt ihre runde, schön tief timbrierte Stimme, die etwa das Jäger-Herne-Lied zum Ereignis macht.“ (Braunschweiger Zeitung, 30.03.1999 – „Die lustigen Weiber von Windsor“)

„... Janina Baechle als Gertrud steht ihm an szenischer Präsenz nicht nach.“ (Frankfurter Rundschau, 03.05.1999, „Hänsel und Gretel“)

„... Wenn auch bei einer so großen Stimme, wie sie hier zu hören war, die eigentliche Domäne der dramatische Ausruck bzw. die Gestaltung der Opernrolle ist, so vermochte doch die Sängerin die nach innen gerichtete Welt der Rückert-Lieder von Gustav Mahler mit etwas zurückgehaltener, dabei wunderschöner, dunkel timbrierter Stimme vollendet auszuloten. ... und die Lieder von Hugo Wolf wurden alle in unerhörter Intensität und einer großen inneren Spannung vermittelt.“ (Braunschweiger Zeitung, 08.10.1999, Liederabend Vöhrum)

„Die Stimme hat sie, sinnlich, tragfähig. Und sie hat den Mut, den eine Hoffnungsträgerin außerdem braucht, um ihr Publikum zu bannen. Den Schluß von Tschaikowskys Wiegenlied ließ sie ganz bemerkenswert verklingen, tief timbriert und warm temperiert – einer der fesselnden Momente. (...) Sie hat durchaus eine schwere Stimme, überzeugte am Staatstheater mit markant fülligem Mezzo als Wirtin Auntie in Brittens „Peter Grimes“ und als Fricka in Wagners „Rheingold“. Zugleich verfügt sie über eine wohltuend klare Diktion, selbst in den auf Russisch und Französisch vorgetragenen Liedern von Tschaikowsky und Liszt. (...)“ (Braunschweiger Zeitung, 12.10.1999, Liederabend Gifhorn)

„... Janina Baechle setzte hier[R.Stauss vier Lieder op.27] durch ihre tiefgründige, den Emotionen aufrichtig nachspürende Interpretation und ihre aus sicherer Tiefe füllig und kantabel aufleuchtende Altstimme den Höhepunkt. Wie sie alle Nuancen auszudifferenzieren vermochte, die Stimme beim „lächle ich“ aufhellte, (...) mit sinnlich aufblühender Stimme zum Rendez-vous unterm Rosenstrauch entschwand, das war ganz hervorragend gestaltet.“ (Braunschweiger Zeitung, 17.11.1999, Strauss-Liederabend Staatstheater Braunschweig)

„Zurecht vertraute Janina Baechle den Tugenden ihres selten schön timbrierten Mezzos.(…)etwa in den ariosen Passagen von „in solitaria stanza“ zeigte die Sängerin – wiederum ohne Effekthascherei -, wie erregend eine Stimme anschwellen kann, um die Verzweiflung des Vereinsamten zu pointieren.(..)Beachtliche Phrasierungen, mehr als beachtliche stimmliche Reserven und ein geradezu lieblich intoniertes“Allerseelen“ hatte Janina Baechle hier (R. Strauss op.10) zu bieten(…)“ (Braunschweiger Zeitung, 28.11.2000, Liederabend Staatstheater Braunschweig)