Biographie

Die deutsche Mezzosopranistin Janina Baechle ist regelmäßiger Gast auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen und begeistert mit ihrer üppigen Stimme, mit der sie auch feinste Piani zu modellieren vermag, Opern-und Liedfreunde gleichermassen.

Zuletzt war sie mit Mariss Jansons und dem Symphonieorchester des BR mit Gustav Mahlers Kindertotenliedern auf Tournee und im Musikverein Wien mit dem HR Symphonieorchester unter Andres Orozco Estrada mit Beethovens Missa Solemnis zu hören.

Weitere Projekte 2017/18 sind u.a. Rheingold/Erda unter Christian Thielemann an der Semperoper Dresden, sowie Rollendebüts als Filipjewna/ Eugen Onegin; Geneviève/Pelleas; Kabanicha Katja Kabanowa an der Wiener Staatsoper.  Auf dem Konzertpodium ist Janina Baechle zu erleben mit Gustav Mahler´s 2. Symphonie mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra/Susanna Mälkki, mit Gustav Mahler´s Symphonie Nr.3 in Innsbruck (Francesco Angelico) und bei den Dortmunder Philharmonikern/Gabriel Feltz, Mahler´s 8. Symphonie mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich/ Andres Orozco-Estrada und den Dresdner Philharmonikern/Michael Sanderling, sowie mit Liederabenden in Paris und Wien.

Nach ersten Festengagements an den Staatstheatern Braunschweig und Hannover gehörte Janina Baechle bis 2010 dem Ensemble der Staatsoper Wien an, wo sie u.a. Partien wie Jezibaba/Rusalka, Santuzza/Cavalleria Rusticana, Ulrica/Un ballo in maschera, Ortrud/Lohengrin, Mrs. Quickly/ Falstaff verkörpert hat.  Seither kehrt sie regelmäßig als Gast an dieses Haus zurück und sang Brangäne/ Tristan und Isolde, Herodias/Salome sowie Fricka, Erda und Waltraute im „Ring des Nibelungen“. Als Erda hat sie zuletzt im Juni 2015 unter Sir Simon Rattle Presse und Publikum begeistert. Das Rheingold mit Sir Simon Rattle und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk liegt auch auf CD vor.

Im Januar 2018 kehrt sie als Erda/Rheingold an die Semperoper Dresden zurück unter der Leitung von Christian Thielemann, mit dem sie zuletzt auch als Adelaide/ Arabella an der Semperoper Dresden und als Gertrud in der Neuproduktion „Hänsel und Gretel“ (auch als DVD erhältlich) an der Wiener Staatsoper zu erleben war.

Gastengagements der letzten Zeit führten sie u.a  an die Canadian Opera Company in Toronto (Fricka/ Walküre), die Mailänder Scala (Annina/Rosenkavalier) die Opera de Lyon (Jezibaba/ Rusalka), die Opéra National de Paris (Titelpartie in der UA von Bruno Mantovanis „Akhmatova“ und Brangäne/ Tristan und Isolde), ans Gran Teatre del Liceu in Barcelona (Gaea/ Daphne, Brangäne), an die Bayerische Staatsoper München (Jezibaba, Gertrud und Ortrud),  an die San Francisco Opera (Fricka/ Walküre), nach Toulouse (Brangäne, Mrs. Quickly), die Staatsoper Hamburg (Amme/ Frau ohne Schatten, Mrs Quickly) und zum Edinburgh Festival („Al gran sole carico dámore“ von Luigi Nono).

Neben ihrer Operntätigkeit ist die Künstlerin ebenso häufig auf dem Konzertpodium zu erleben. So gastierte sie bei den Stuttgarter Philharmonikern/Gabriel Feltz (Das Lied von der Erde), beim Beethovenorchester Bonn/ Stefan Blunier (Beethoven 9), bei den Münchner Philharmonikern/ Thomas Dausgaard (Szymanowski „Stabat Mater“), den Dresdner Philharmonikern/ Bertrand de Billy (Jeanne d´arc au boucher), mit dem Klangforum Wien (Casella „L´Adieu à la vie“) im Konzerthaus Wien sowie mit den Rückert-Liedern beim NDR Hannover/Andrew Manze in Hannover.

Eine besondere Liebe der Künstlerin gilt  dem deutsch/französischen Liedrepertoire, und mit unterschiedlichen Programmen ist sie zu Gast u.a. beim Festival de Musique Menton, in Vilniius, in Paris an der Opéra und dem Musée d´Orsay, dem Liedsommer Eppan, den Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen, dem Teatro del Corte Neapel, bei den Heures Romantiques in Montoire, beim Beethovenfest Warschau, der Hugo- Wolf- Akademie Stuttgart, bei den Mahler Wochen in Toblach beim Kammermusikfestival Schloss Laudon, im Wiener und Grazer Musikverein, dem Kultursommer am Semmering sowie in Hamburg, Hannover, Braunschweig und St. Petersburg.

Kommende Liederabende führen die Künstlerin u.a. wiederholt nach Paris.

Janina Baechles Tätigkeit ist mehrfach auf CD und DVD dokumentiert, u.a. sind erschienen:

Richard Wagner/ Der Ring des Nibelungen/ Fricka/ Christian Thielemann, Wiener Philharmoniker

Richard Wagner/Das Rheingold/ Erda/ Sir Simon Rattle, BRSO

Anton Bruckner/ Messe f-moll/ Cornelius Meister, RSO Wien

Walter Braunfels/ Verkündigung/ Mara/ Ulf Schirmer, Münchner Rundfunkorchester

Johannes Brahms/ Selected Songs

Gustav Mahler/ Urlicht (Orphee d´Or Orix Schwarzkopf 2014)

Gustav Mahler/ Symphony No 2/ Gilbert Kaplan, Wiener Kammerorchester (Arrangement for small orchestra)

Richard Wagner | Parsifal

Janina Baechle studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Hamburg und absolvierte parallel dazu ein Gesangsstudium an der Hamburger Musikhochschule bei Gisela Litz.

Darüber hinaus arbeitete sie viele Jahre regelmäßig mit Brigitte Fassbaender.

Stand Mai 2017